
Alljährlich, sobald die warmen Monate beginnen, zieht es die Menschen wieder in die Natur. Alles könnte so wunderbar sein, wenn nicht in Bodennähe eine oft unterschätzte Gefahr lauern würde: Die Zecke. Schnell und unbemerkt hat eine Zecke den Sprung auf den menschlichen Körper geschafft und sticht zu. Was ist nun zu tun?

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Borreliose und FSME |
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| Die Gefahr, an einer Borreliose-Infektion zu erkranken,
ist recht hoch, denn rund jede 5. Zecke trägt diese Bakterien
in sich. (Selten wird Borreliose auch durch Stechmücken und Bremsen
übertragen.) Erstes Anzeichen für eine Erkrankung an Borreliose
ist eine Rötung der Einstichstelle, die sich kreisförmig
ausdehnt – mitunter erst bis zu 16 Wochen nach dem Zeckenbiss.
In weiterer Folge treten grippeähnliche Symptome auf. Wird Borreliose
nicht behandelt, folgen später chronische Erkrankungen der Haut,
Gelenke, Nerven und letztendlich der inneren Organe (bis zur Herzmuskelentzündung).
Die Beachtung und Erkennung der verschiedenen Symptome ist besonders
wichtig, weil gegen Borreliose kein vorsorglicher Impfstoff besteht.
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Bein Zeckenbiss sofort handeln! |
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| Hat eine Zecke zugebissen, dann sollte sie so schnell wie möglich entfernt werden. Korrekt geschieht das mit einer Pinzette, bzw. noch besser mit einer speziellen Zecken-Pinzetten. Die Zecke wird mit der Pinzette möglichst weit unten, nah an der Haut gepackt und mit leichten Drehbewegungen entfernt. Wichtig: Das Tier darf beim Entfernen nicht zerdrückt werden, denn sonst könnten die Viren oder Bakterien in den menschlichen Körper gelangen.
> trotz sorgfältiger Entfernung Rückstände der Zecke – erkennbar an einem schwarzen Punkt in der Haut – zurückgeblieben sind
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Vorbeugen ist besser als .... |
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| Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Zecken sich auf Bäumen aufhalten. Tatsächlich findet man sie in Bodennähe im hohen Gras, niedrigen Sträuchern oder Unterholz. Wer also lange Ärmel und Hosen trägt, gibt den Zecken wenig Chance, direkt an die Haut zu gelangen. (Tipp: Socken ÜBER die Hosen ziehen –auf heller Kleidung sind Zecken besser sichtbar) Auch das Auftragen von Insektenschutz wirkt abschreckend. Jedem Ausflug sollte eine genaue Untersuchung des Körpers folgen, um unbemerkte Zeckenbisse feststellen zu können. (Beliebte Stellen sind warme und verschwitzte Körperteile wie Nacken, Achsel oder Kniekehle.) Wer oft in der Natur unterwegs ist und in einem Gefahrengebiet lebt, sollte eine Zecken-Schutz-Impfung in Betracht ziehen. |
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Zusammenfassend: |
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| Vom Frühjahr (März) bis in den Spätherbst hinein besteht die Gefahr, von einer Zecke «erwischt» zu werden. Lange Bekleidung und Insektenmittel bieten einen recht guten Schutz vor Zeckenbissen, aber wenn es dennoch passiert, kann schnelles Handeln und aufmerksames Beobachten die schlimmsten Folgen verhindern. Für Gefahrengebiete bleibt eine Zecken-Schutz-Impfung allerdings der sicherste Weg, um zumindest FSME vorzubeugen. |
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