
Eine zu dünne Eisdecke birgt die Gefahr des Einbrechens. In dieser
schwierigen Situation ist unbedingt Hilfe notwendig, doch bis die Feuerwehr
kommt, könnte es zu spät sein

Die allerwichtigste Grundregel lautet: Ruhe bewahren und schnell und entschlossen
handeln. Durch die Kälte verliert der Mensch im eiskalten Wasser sehr
schnell die Handlungsfähigkeit. Der Körper ist der Kälte
nicht gewachsen und reagiert mit der Herabsetzung der Körperfunktionen.
Wer einbricht, sollte versuchen sich am Eis festzuhalten oder darauf zu
ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder
Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen.
Durch Rufen auf sich Aufmerksam machen, damit andere Personen helfen können.
Vorsicht!
• Tragfähigkeit des Eises prüfen
• Sich dem Eingebrochenen nie stehend näheren!
• Rettung muss im Liegen erfolgen! Das Körpergewicht wird so
auf eine möglichst große Fläche verteilt. Wenn mehrere Retter
zur Verfügung stehen, kann eine liegende Menschenkette bis zum Ufer
gebildet werden (Eigensicherung).
• dem Eingebrochenen nicht die Hand reichen, sondern mit einem Gegenstand
rausziehen (z.B. Leiter, Bretter, zusammengerollte Jacke, Skistock, Rettungswurfball,
Rettungswurfleine usw.)


- Unverzüglicher Transport ins Krankenhaus
- Nasse Kleidung entfernen, in Decken hüllen
- Den Betroffenen in völlige Ruhelage bringen
- Gliedmaßen nicht massieren
- Ständige Kontrolle von Puls und Atmung
- Bei vorhandenem Bewusstsein heiße Getränke verabreichen! -
Niemals Alkohol
- Notruf veranlassen